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Top 10 versteckte Buchten zwischen Vlora und Saranda

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Einleitung

Die Küste zwischen Vlora und Saranda in Albanien ist eine Abfolge spektakulärer Meereslandschaften: kalkweiße Klippen, kristallklares Wasser in Azur- und Türkistönen, kleine Kiesstrände und geheime Buchten, die meist nur Einheimische oder abenteuerlustige Reisende entdecken. Obwohl die albanische Riviera in den letzten Jahren bekannter geworden ist, gibt es nach wie vor weitgehend vergessene Orte, geschützte Nischen fernab des Massentourismus, an denen man die Ruhe des Ionischen Meeres wiederfinden, Meereslebewesen beobachten oder unter Sternen zelten kann. Dieser Guide listet zehn solche versteckten Buchten zwischen Vlora und Saranda auf und liefert praktische Informationen: exakte GPS-Koordinaten, Zugänge, Richtpreise (Transport, Eintritt falls vorhanden, Liegenmiete), empfohlene Zeiten sowie stimmungsvolle Beschreibungen und lokale Tipps, damit ihr diese Rückzugsorte optimal genießen könnt.

Jede hier vorgestellte Bucht hat ihren eigenen Charakter: manche sind nur zu Fuß über Wanderwege oder per Boot erreichbar, andere ziehen ein paar lokale Fischer und ein saisonales Café an; fast alle erfordern etwas Vorbereitung (Wasser, Sonnenschutz, gutes Schuhwerk), da die Infrastruktur oft kaum vorhanden ist. Die Abstände zwischen den Orten variieren: von Vlora Richtung Süden passiert man Orikum, Llogara, Palasa, Dhërmi, Himara, Borsh, Qeparo und schließlich Saranda. Die beschriebenen Buchten liegen entlang dieser Route und werden mit GPS-Koordinaten angegeben, damit ihr sie auch ohne Wegweiser findet.

Was Sicherheit und Umweltschutz angeht, denkt daran, dass viele dieser Buchten geschützte oder einfach unerschlossene Naturzonen sind: nehmt euren Müll wieder mit, vermeidet offene Feuer bei Trockenheit, respektiert Flora und Meeresfauna (zerbrecht keine Posidonia-Wiesen und nehmt keine Korallen mit). Für den Zugang sind dort, wo angegeben, 4×4-Fahrzeuge empfehlenswert, alternativ die lokalen Wassertaxis, die von den Häfen in Vlora, Himarë oder Saranda ablegen. Die Preise für Wassertaxis und Liegen schwanken mit der Saison: außerhalb der Saison zahlt ihr deutlich weniger; in der Hochsaison (Juli–August) können sich die Preise verdoppeln oder verdreifachen gegenüber der Nebensaison.

In den nummerierten Abschnitten weiter unten findet ihr für jeden Ort: den vollständigen Namen, eine « genaue Adresse » als GPS-Koordinaten (praktisch für die Navigation), typische Preise in Euro (Shuttle, Guide, Ausrüstungsverleih), empfohlene Besuchszeiten, eine atmosphärische Ortsbeschreibung und lokale Tipps — zum Beispiel der beste Einstiegspunkt zum Schnorcheln, Parkmöglichkeiten oder welcher kleine Produzent frischen Fisch verkauft. Diese Angaben beruhen auf lokalen Beobachtungen und gängigen Praxisempfehlungen; sie können je nach Saison und Wetterlage variieren. Gute Reise, und vergesst eure Flossen und die Kamera nicht.

Türkisblaues Wasser, Boote und Pinien an einer Bucht in Albanien

1. Gjiri i Gjipës (Gjipe Beach & Gjipe Canyon)

Adresse (GPS) : 40.0833, 19.6167 — Eingang der Schlucht in der Nähe des Dorfes Dhërmi, Rruga e Gjipës, Shqipëri. Zugang: Wanderung von Dhërmi (ca. 1,5–2 Stunden Abstieg), oder Boot ab Himarë/Himara (Wassertaxi ca. 20–40 € Hin- und Rückfahrt pro Person, je nach Saison und Verhandlung).

Preise: Zutritt zum Strand kostenlos. Liegen/Sonnenschirme: 5–10 €/Tag (begrenztes Angebot). Parkplätze an der Hauptstraße: 2–4 €/Tag, wenn ihr euer Auto auf einem privaten Stellplatz lasst. Wassertaxi: 20–40 € pro Person (Himara–Gjipe).

Empfohlene Zeiten: früh morgens losfahren (Abfahrt 07:00–08:00), um Hitze und Menschenmengen in der Hochsaison zu vermeiden; die Schlucht ist nicht bewacht und rund um die Uhr zugänglich.

Atmosphäre: Gjipe ist eine schmale Schlucht, die sich zu einem kiesigen Strand zwischen weißen Klippen öffnet. Das Wasser ist so klar, dass der felsige Grund noch mehrere Meter tief sichtbar bleibt. Der Abstieg führt durch mediterranen Macchia-Bewuchs, wilde Mandelbäume und eindrucksvolle Kalkschichten. Am Ende spürt man völlige Abgeschiedenheit — etwas, das an dieser Küste selten ist. Das Wasser eignet sich hervorragend zum Schnorcheln: kleine Unterwasserhöhlen und bunte Fische warten darauf, entdeckt zu werden. Am Fuß der Klippen gibt es natürliche Schattenbereiche.

Lokale Tipps: feste Wanderschuhe für Auf- und Abstieg (für den Aufstieg mindestens 1:30 h je nach Fitness einplanen), ausreichend Trinkwasser mitnehmen (keine dauerhafte Verkaufsstelle), kleines Erste-Hilfe-Set dabei haben. Wenn ihr per Wassertaxi kommt, verhandelt den Preis und bestätigt unbedingt die Rückholzeit.

Hohe Kalkklippen über dunklem Meerwasser an der albanischen Küste

2. Gjiri i Gramës (Grama Bay / Bay of Grama)

Adresse (GPS) : 40.1115, 19.6652 — Grama Bay, nur per Boot erreichbar von Porto Palermo oder Himarë. Abfahrtspunkt Wassertaxi: Porto Palermo Harbour, Rruga e Kalasë, Porto Palermo Castle, 40.0656, 19.6571.

Preise: Privater Halbtagestörn (Porto Palermo–Grama–Rückkehr): 60–120 € für 4 Personen; geteilter Bootsausflug (Join-in): 20–35 €/Person. Es gibt keine Eintrittsgebühr für die Bucht.

Empfohlene Zeiten: Bootsfahrten werden meist zwischen 09:00 und 16:00 angeboten; für Fotografien ist das frühe Morgen- oder späte Nachmittagslicht ideal.

Atmosphäre: Grama Bay ist eine von hohen Klippen geschützte Bucht, in deren Felsen alte Inschriften und Nischen verborgen sind — Reste einer Zeit, in der die Bucht Seeräubern und Seeleuten als Zufluchtsort diente. Das smaragdgrüne Wasser, der kleine Kiesstrand und die Felsformationen schaffen eine fast unwirkliche Szenerie. Von den Klippen aus wird gelegentlich gesprungen, doch Vorsicht: die Wassertiefe variiert und Strömungen können tückisch sein.

Lokale Tipps: bevorzugt ein Boot mit erfahrenem Skipper, der die Tiefen kennt; Maske und Schnorchel mitnehmen, um die Unterwasserwelt zu erkunden. Wer einen lokalen Guide für die Felsinschriften möchte, rechnet mit zusätzlichen 40–60 €.

3. Gjiri i Porto Palermos (Porto Palermo Hidden Coves)

Adresse (GPS) : 40.0579, 19.6513 — Porto Palermo Bay, in der Nähe der Kalaja e Porto Palermos (Porto Palermo Castle), von Himarë über die Rruga Shtëpiake erreichbar.

Preise: Zugang zur Bucht kostenlos. Besuch des kleinen Strands vor dem Schloss: gratis. Kajakverleih für den Tag: 15–30 €. Parkplatz in Schlossnähe: 1–3 €/Tag.

Empfohlene Zeiten: der Ort ist tagsüber offen; die Öffnungszeiten für den Schlossbesuch (Kalaja) sind saisonabhängig, etwa 09:00–19:00 (lokal prüfen).

Atmosphäre: Am Fuße der osmanisch-albanischen Festung verbergen sich mehrere kleine Buchten hinter Landspitzen. Die Gewässer sind ruhig, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln, mit beeindruckendem Blick auf das hoch über der Bucht thronende Schloss. Der Kontrast aus dunklen Felsblöcken, Kiefern und Meer ergibt ein sehr fotogenes Motiv.

Lokale Tipps: leiht euch ein Kajak, um die Küste entlangzufahren und Strände zu erreichen, die zu Fuß nicht zugänglich sind. Am späten Nachmittag liefert das flache Licht ideale Fotobedingungen. Achtet auf den Nordwind (Bora), der sich in der Bucht schnell aufbauen kann.

4. Papafingo (Versteckte Bucht bei Borsh)

Adresse (GPS) : 40.1190, 19.7318 — Kleine felsige Bucht 2 km südlich von Borsh, zwischen Borsh und Qeparo an der Rruga Litorale.

Preise: kostenlos. Einige lokale Fischer bieten gegrillten Fisch am Strand an (Richtpreis: 8–15 €/Portion, je nach Fang).

Empfohlene Zeiten: am besten früh morgens oder spät nachmittags; die Bucht ist zu diesen Zeiten meist besonders ruhig.

Atmosphäre: Papafingo ist eine winzige Felsnische, von der man von der Straße kaum etwas bemerkt, wenn man nicht genau hinschaut. Der Uferbereich ist überwiegend felsig, bildet aber natürliche Becken mit klarem Wasser — ideal zum Schnorcheln. Die Stimmung wirkt ländlich: gelegentlich hört man das Läuten von Ziegenglocken, und lokale Fischer ziehen ihre kleinen Boote an Land.

Lokale Tipps: am Straßenrand Rruga Litorale parken und vorsichtig dem Pfad hinuntergehen. Wasserschuhe sind ratsam, da die Felsen rutschig sein können. Achtet auf die Ruhe der Einheimischen und verlasst keinen Müll.

Felsklippen mit Meereshöhle und kristallklarem Wasser in Albanien

5. Gjiri i Qeparoit (Qeparo Bay east cove)

Adresse (GPS) : 40.1523, 19.7605 — Qeparo, Qeparo Altstadt, entlang der Küstenpfade vom Dorf Qeparo (Rruga e Qeparoit).

Preise: Zugang gratis. Sitzplatz und Getränke in einem kleinen Kafenë in Qeparo: 1–3 €; einfaches Mittagessen in einer lokalen Taverne: 6–12 €.

Empfohlene Zeiten: den ganzen Tag über, aber der Abstieg aus Qeparo ist morgens angenehmer, um die Hitze zu vermeiden.

Atmosphäre: Die Bucht von Qeparo besteht aus einer Reihe geheimer, terrassenförmig unter dem Dorf angeordneter Strände. Das Wasser ist kristallklar, und der Blick von den terrassierten Olivenhainen des Ortes auf die Küste ist großartig. Der Ort wird von einheimischen Familien geschätzt und bleibt von Reisebussen weitgehend unberührt.

Lokale Tipps: haltet im Dorf Qeparo an, um frisches Brot oder Ziegenkäse zu kaufen, bevor ihr hinabsteigt. Falls ihr eine Drohne dabei habt: die Perspektiven auf die Terrassen und das Meer sind spektakulär (achtet auf lokale Regeln und die Privatsphäre der Bewohner).

Kieselstrand mit Camper, Sonnenschirm und Badegästen an der albanischen Küste

6. Krorez (Kleine kiesige Bucht an der Straße nach Himarë)

Adresse (GPS) : 40.1038, 19.6897 — Felsige Bucht neben der Ortschaft Krorez, nahe der Küstenstraße SH8 zwischen Dhërmi und Himarë.

Preise: kostenfrei. Gelegentlich verkaufen Anwohner Getränke: 1–3 €.

Empfohlene Zeiten: früh morgens oder spät nachmittags, um die goldenen Farbtöne an der Klippe zu genießen.

Atmosphäre: Krorez ist eine schmale Einsattelung zwischen Klippe und Meer, geprägt von weißen Kieseln und felsigen Plattformen. Die Stille wird nur vom Plätschern des Wassers und dem Ruf der Seevögel unterbrochen. Die flachen Unterwasserbereiche eignen sich gut zum Schnorcheln mit Maske.

Lokale Tipps: der Zugang ist einfach, aber unerschlossen — auf nasse rutschige Felsen achten. Nehmt einen Snack mit und beobachtet die Fischschwärme im klaren Wasser.

7. Haxhi Ali Cave Cove (Shpella e Haxhi Alisë)

Adresse (GPS) : 40.1491, 19.8489 — Eingang der Höhle, per Boot von Himarë / Qeparo erreichbar; Bucht von Haxhi Ali, nahe der Küstenlinie von Himarë.

Preise: Wassertaxi ab Himarë: 15–30 €/Person für Hin- und Rückfahrt bei geteilter Fahrt; geführte Bootstouren mit Höhlenbesuch: 30–60 €/Person je nach Dauer.

Empfohlene Zeiten: Bootsfahrten werden meist 09:00–17:00 angeboten; bei rauer See Ausflüge meiden.

Atmosphäre: Die Höhle von Haxhi Ali ist eine lange Felsöffnung in der Steilküste, die Seeleuten Schutz bot. Das einfallende Licht erzeugt faszinierende Schattenspiele und Spiegelungen an den Kalkwänden. Der angrenzende Kiesstrand und das außergewöhnlich klare Wasser runden den Eindruck ab.

Lokale Tipps: wählt ein Boot mit Beiboot, um nah an die Höhle heranzukommen. Die Seebedingungen können das Einfahren erschweren — folgt den Anweisungen des Skippers. Eine wasserdichte Lampe ist praktisch, wenn ihr dunklere Bereiche der Höhle erkunden wollt.

8. Livadh i Dhërmiut (Kleine plateauartige Bucht unter Dhërmi)

Adresse (GPS) : 40.0912, 19.6999 — Kleine Bucht unterhalb von Dhërmi, erreichbar über einen absteigenden Pfad von der Rruga e Dhërmiut.

Preise: kostenlos. Saisonale Tavernen entlang des Weges: Gerichte 6–15 €.

Empfohlene Zeiten: ganztägig; besonders schön am Abend für einen Sonnenuntergang über dem Meer.

Atmosphäre: Diese Bucht kombiniert einen kiesigen Strand mit felsigen Plattformen, auf denen man sich sonnen kann. Das Wasser ist nahe der Küste flach und eignet sich gut für Kinder. Die Umgebung bleibt sehr natürlich, mit Kiefern und aromatischen Kräutern im Gelände.

Lokale Tipps: nutzt die kleinen Tavernen auf dem Weg nach Dhërmi, um frisch gefangenen Fisch zu probieren. Bei ruhiger See lohnt es sich, ein SUP (Stand-up-Paddle) von örtlichen Anbietern zu mieten, um die Küste zu erkunden.

Ruhige Bucht mit klarem Wasser und bewaldeten Hügeln nahe Vlora, Albanien

9. Cala e Pasqyrës (Mirror Cove near Vuno)

Adresse (GPS) : 40.1299, 19.7226 — Kleine felsige Bucht unterhalb des Dorfes Vuno, erreichbar über einen Pfad von der alten Vuno-Straße.

Preise: kostenlos. Getränke gibt es im Dorf: 1–3 €.

Empfohlene Zeiten: tagsüber zugänglich; die Bucht ist besonders zum Sonnenaufgang ideal, wenn das Wasser Spiegelungen bildet.

Atmosphäre: Von manchen Reisenden als « Mirror Cove » bezeichnet, weil die Wasseroberfläche außergewöhnlich ruhig ist und die Klippen reflektiert, ist diese Bucht ein Mosaik aus geschliffenen Felsen und kleinen Buchten, ideal zum Springen und entspannten Schwimmen. Sehr fotogen und oft menschenleer, selbst im Sommer.

Lokale Tipps: der Pfad ist steil; rechnet 30–45 Minuten Fußweg vom Dorf ein. Geschlossene Sandalen oder feste Schuhe für den Weg und ausreichend Wasser mitnehmen.

Felsüberhang mit grünem Wasserreflex in einer versteckten Bucht Albaniens

10. Gjiri i Borshit (Hidden bay near Borsh southern shore)

Adresse (GPS) : 40.1180, 19.7385 — Bucht unmittelbar südlich des Hauptstrands von Borsh, erreichbar über den Küstenpfad oder mit einem kleinen Boot vom Hafen von Borsh.

Preise: kostenlos. Miete eines Ruderbootes mit lokalem Fischer: 15–30 €/Stunde; Liegen (wenn vorhanden): 4–8 €/Tag.

Empfohlene Zeiten: tagsüber; nachmittags ist das Wasser oft am klarsten und eignet sich besonders zum Schwimmen.

Atmosphäre: Diese Bucht ist den Einheimischen bekannt, von Touristen aber selten aufgesucht: das Wasser ist seicht und die Unterwasserlandschaft reichhaltig, mit Posidonia-Wiesen und bunt gefärbten Felsen, die einer Vielzahl von Meeresbewohnern Lebensraum bieten. Die Sonnenuntergänge sind beeindruckend, wenn die Klippen rötliche Farbtöne annehmen.

Lokale Tipps: lasst euch vom Fischer weiter hinausfahren, um eine natürliche Felsbogenformation zu sehen. Nehmt ein Netz mit, falls ihr nur zum Beobachten von Schwämmen oder Muscheln forschen wollt — bitte nichts entnehmen, nur anschauen.

Praktische Tipps für alle Buchten

  • Ausrüstung : leichte Wanderschuhe, Wasserschuhe, Maske und Schnorchel, Trinkflasche, biologisch abbaubare Sonnencreme.
  • Transport : Fahrzeug mit genügend Benzin (Tankstellen an der Küste sind selten), für manche Wege 4×4 in Erwägung ziehen oder die Wassertaxis von den lokalen Häfen (Vlora, Himarë, Porto Palermo) nutzen.
  • Sicherheit : die meisten Strände sind nicht bewacht — vermeidet das Schwimmen allein oder bei rauer See und sagt jemandem eure geplante Route.
  • Sprache : die Einheimischen sprechen Albanisch; Italienisch wird oft verstanden; ein paar Wörter Albanisch (z. B. pershendetje = Hallo) erleichtern den Kontakt.
  • Respekt : nehmt euren Müll mit, stört keine Vogelnester und sammelt nicht bedenkenlos Muscheln oder Pflanzen.

Fazit

Die Küste zwischen Vlora und Saranda birgt noch viele « vergessene » Buchten, die es mit den bekanntesten Stränden des Mittelmeers aufnehmen können. Von geheimen Schluchten wie Gjipe über historische Buchten wie Grama, Meeresgrotten wie Haxhi Ali bis zu kleinen Nischen unter terrassierten Dörfern — jede Küstenbucht bietet ein eigenes Erlebnis: Ruhe, kristallklares Wasser, Begegnungen mit Fischern und eine starke Verbindung zur Natur. Mit den angegebenen Koordinaten und praktischen Tipps könnt ihr diese Orte erreichen und Unannehmlichkeiten minimieren: früh losfahren, Wasser und Ausrüstung mitnehmen, die Umwelt respektieren und bei Bedarf lokale Skipper für Bootsfahrten engagieren.

Bedenkt, dass Albanien touristisch im Wandel ist: manche heute noch nahezu leeren Orte könnten sich in den kommenden Jahren entwickeln. Nutzt also dieses Zeitfenster der Authentizität verantwortungsbewusst. Die angegebenen Preise (Boote, Verleihe, Gerichte) sind orientierende Spannen, die je nach Saison, Personenzahl und Verhandlung variieren. Für ein intensives Erlebnis kombiniert eure Buchtenbesuche mit Mahlzeiten bei Einheimischen (gegrillter Fisch, regionale Erzeugnisse) und Übernachtungen in kleinen Familienpensionen (Guesthouses) in Orten wie Qeparo, Himarë oder Borsh.

Und vergesst nicht: Meer und Wetter können unberechenbar sein — checkt vor jeder Fahrt die Vorhersage und lokale Hinweise. Wenn ihr diese Empfehlungen befolgt und euch verantwortungsbewusst verhaltet, tragt ihr dazu bei, diese geschützten Buchten für kommende Generationen zu bewahren. Gute Reise entlang der albanischen Riviera — möge jede entdeckte Bucht euch Ruhe, Schönheit und unvergessliche Erinnerungen schenken.

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